Getrost Abschied nehmen

 

Freiheit statt traditionellem Ritus

 

Unsere abendländische Kultur empfindet den Tod nach wie vor als ominöse Macht, die Angst und Schrecken hervorruft. Tiefe Ratlosigkeit und Verzweiflung sind nicht selten die Folge angesichts wachsender Einsamkeit.

 

Was ist mit dem Verstorbenen? Gibt es eine Seele, die weiterlebt? Warum leben wir überhaupt, wenn wir doch sterben müssen? Wozu dient dieses Leben im Angesicht des trennenden Todes?

 

Traditionsgemäß erfolgt die Bestattung in Deutschland auf örtlichen Friedhöfen überwiegend unter Zuhilfenahme kirchlicher Riten. Religionsgeschichtlich waren diese mit der Vorstellung der leibhaftigen Auferstehung und des Jüngsten Gerichtes verbunden. Zudem verstärkt der „Friedhofskult“ das Empfinden, dass die Seelen der Verstorbenen bis zu diesem imaginären Jüngsten Gericht tatsächlich in ihrer Grabstätte verweilen würden. Weitestgehend unreflektiert wird oft aus traditioneller Konvention den überkommenen Formen Folge geleistet und viel Geld ausgegeben.

 

Besonders in Städten werden auch durch ständig steigende Gebühren im Gegensatz zu früheren Jahrhunderten Bestattungen zunehmend zu einer finanziellen Belastung. Nicht selten wird die Verpflichtung zur Grabpflege zu einem weiteren Ärgernis.

 

Wem nützen diese Konventionen der deutschen Friedhof- und Bestattungskultur, die auch rechtlich weltweit nahezu einzigartig reglementierend sind (z.B. Friedhofszwang für Urnen)?

Ist dem Verstorbenen mit aufwendigem Pomp für seine Bestattung gedient?

 

Spenden kirchliche Riten verbunden mit dem Totenkult aufwendiger Friedhöfe Trost und geben sie im 21. Jahrhundert befriedigende Antworten auf drängende Fragen nach dem Sinn des Todes?

 

Mit unserer bundesweiten Initiative alternativer Bestattungsformen bieten wir vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten einer Abschiednahme ohne förmlichen Zwang und teure Folgekosten.